So lassen sich Heiratsschwindler erkennen

Es kommt immer wieder vor, dass sich Heiratsschwindler das Vertrauen von Frauen erschleichen. Sie versprechen ihnen eine gemeinsame Zukunft und nutzen sie dabei nach Strich und Faden aus. Eheversprechen und Liebesbekundungen gegen Bares. Heiratsschwindler schaffen immer wieder ihre Opfer zu großzügigen Geldspenden zu überreden. Und das tun sie so lange, bis die Geldquelle versiegt ist oder sie in der Zwischenzeit ein rentableres Opfer gefunden haben. Doch wie kann man sich als Frau davor schützen, emotional und vor allem finanziell ausgenutzt zu werden? Wie lassen sich Heiratsschwindler erkennen?

Wie lassen sich Heiratsschwindler erkennen?

Liebe macht tatsächlich blind. Wenn wir verliebt sind, befinden wir uns in einem emotionalen Ausnahmezustand. Darum blenden wir in dem Zustand selbst offensichtlich Negatives aus. Verliebte tun sich folglich oftmals schwer damit, ein objektives Urteil über den Partner zu fällen. Besonders gefährdet sind Frauen, die schon sehr lange alleinstehend sind. Auch ältere Frauen mit dem Gefühl der Torschlusspanik und der Angst keinen Partner mehr zu bekommen sind sehr gefährdet. Die freuen sich natürlich umso mehr, wenn ein Mann ankommt und ihnen alle möglichen und unmöglichen Versprechungen macht. Heiratsschwindler erkennen die emotionalen Probleme von Frauen und sagen ihnen genau das, was sie gerne hören möchten.

Heiratsschwindler erkennen ihre Opfer schnell

Als Frau sollte man generell Vorsicht walten lassen, wenn ein Mann zu schnell zu viel „anbietet“. Beispielsweise wenn er schon nach dem dritten Date über die Ehe spricht. Sind beide Hals über Kopf ineinander verliebt, kann das natürlich auch passieren. Dann ist es auch vollkommen legitim, wenn einem die Hormone etwas den Kopf verdrehen und das eine oder andere Wort in aller Euphorie vorschnell fällt. Ein eindeutiges Warnsignal und Zeichen an dem sich Heiratsschwindler erkennen lassen ist die Tatsache, dass sie einem etwas in Aussicht stellen (Beziehung oder Ehe), dieses jedoch gleichzeitig mit finanziellen Forderungen verknüpfen.

Heiratsschwindler erkennen kann man in der Regel auch an ihrem sehr forschen Vorgehen. Sie taxieren ein Opfer und sie verschwenden keine unnötige Zeit. Sie wollen schnell herausfinden, ob sich der Aufwand für sie lohnt. Im Klartext bedeutet das: Sie fragen relativ schnell nach Geld. Verweigert man es ihnen, dann sind sie ebenso schnell wieder fort! Geht man jedoch auf ihre Forderung ein, dann wird es nicht die Letzte bleiben. Manche fallen gleich mit der Tür ins Haus und brauchen wegen einem „Notfall“ eine größere Summe Geld, doch in der Regel erhöhen sich die Geldforderungen sukzessive.

Trau, schau, wem …

Doch es gibt auch unterschiedliche Maschen. Manche sind richtig gute Schauspieler, sehr charmant im Umgang mit Frauen und äußerst geschickt in ihrem Vorgehen. Viele müssen die Frau gar nicht erst nach Geld fragen, denn sie erzählen sie ihr einfach eine sehr tragische oder rührselige Geschichte und appellieren somit an ihr gutes Herz und den Retterinstinkt der Frau. Diese ist ja hilfsbereit und gibt gerne, in diesem Fall sogar ganz von sich aus. Der Heiratsschwindler muss nicht mal danach fragen.

Der professionelle Heiratsschwindler wird eigentlich niemals direkt nach Geld fragen. Vielmehr ist er versucht, die Dame durch seine geschickte Rhetorik dazu zu bringen, dass sie ihm das Geld von sich aus anbietet. Dabei spielt er ihr einen seriösen Mann vor, der durch widrige Umstände und oftmals auch unverschuldet in eine finanzielle Notsituation geraten ist. Aus der würde er sich gerne auch eigener Kraft befreien, aber naja … Die Betrüger behaupten auch gerne, dass durch die Probleme weder ihr Herz noch ihr Verstand frei sind und sie erst ihre Angelegenheiten geregelt haben müssen, bevor sie eine neue Beziehung eingehen können.

Wie kann man sich vor Heiratsschwindlern schützen?

Generell ist es so, dass eine Beziehung langsam wächst und mit ihr das Vertrauen. Um jemandem Geld zu borgen, sollte man schon sehr großes Vertrauen in diese Person haben und zudem sollte man immer nur so viel Geld verleihen, wie viel man verschmerzen kann, für den Fall, dass man es nie mehr wiedersieht.

Bittet der Partner um Geld, dann bringt er einen in eine sehr unangenehme Situation. Man fühlt sich in der Zwickmühle und will den Partner natürlich nicht enttäuschen. Doch wenn ein Mann eine Frau wirklich von ganzem Herzen liebt, dann fragt er gar nicht erst nach Geld und bringt sie somit gar nicht erst diese prekäre Lage.

Eine relativ simple Möglichkeit um Heiratsschwindler erkennen zu können ist es auch einfach „Nein“ zu sagen und zu schauen ob die Liebe danach immer noch so groß ist? Oder aber man verleiht Geld, setzt jedoch einen schriftlichen Vertrag über die geliehene Summe samt Rückzahlungszeitpunkt auf. Doch auch das ist keine Garantie, dass man sein Geld auch wiedersieht.