Die 5 Phasen der Verliebtheit

Sich zu verlieben ist ein sehr schönes und überaus intensives Gefühl, welches nebenher auch noch sehr starke Auswirkungen auf die Gesundheit und die psychische Verfassung eines Menschen hat. Man denkt nicht mehr ans Essen und nimmt ab, wenn man verliebt ist und man ist nahezu euphorisch und mit sich und der Welt volllauf zufrieden.

Doch Verliebtheit verändert sich mit der Zeit. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, was die einzelnen Phasen der Verliebtheit bewirken und was Verliebtheit für Auswirkungen auf unseren psychischen und physischen Zustand hat.

Phasen der Verliebtheit – 1. Phase: Schmetterlingsgefühle

Die besagten Schmetterlinge im Bauch sind schwer zu beschreiben. Doch jeder der schon mal verliebt war kennt dieses Gefühl vermutlich nur all zu gut. Das ist die erste Phase der Verliebtheit und gleichzeitig auch der Moment, den Verliebte am meisten genießen.

Es ist übrigens erwiesen, dass frisch Verliebte nicht nur auf den eigenen Partner, sondern auch auf andere Menschen eine hohe sexuelle Anziehungskraft ausüben. In diesem Stadium leiden Menschen tatsächlich an einer leichten psychischen Störung.

Das hat eine verminderte Konzentration, verringerte Produktivität, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit und eine erhöhte Libido zur Folge. Wenn die Hormone die Kontrolle übernehmen, können Verliebte kaum noch rationell denken und haben buchstäblich Scheuklappen auf den Augen.

Phasen der Verliebtheit – 2. Phase: Ausbau der Beziehung

Sind die Schmetterlinge im Bauch verflogen, dann beginnt man seinen Partner besser kennen zu lernen, die Beziehung aufzubauen und ihr eine feste Struktur zu geben. Während das Gehirn weiterhin komplexe Prozesse durchführt, sinkt der Hormonspiegel im Körper langsam wieder auf ein normales Niveau.

Man steckt zwar immer noch voller Euphorie, doch zum Glück gesellt sich zusätzlich auch noch die Angst, den Partner womöglich wieder zu verlieren. Man vermisst einander sehr und es beschleicht einen ein ungutes Gefühl, wenn man nicht zusammen ist. Folglich kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen, was zu Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und weiteren Symptomen führen kann.

Phasen der Verliebtheit – 3. Phase: Assimilation

Dies ist die Phase, wo Paare beginnen, nicht nur über ihre gemeinsame Beziehung, sondern auch über die Kompatibilität nachzudenken. Sie fangen damit an, Regeln und Grenzen aufzusetzen und das kann ganz schön anstrengend sein. Die Dinge werden langsam ernster.

Es entstehen erste Reibungspunkte, man sucht Kompromisse und gleicht sich dem anderen an. Häufig tritt in dieser Phase eine erhöhte Nervosität auf. Denn während der Findungsphase verändern Paare gezwungenermaßen ihre eigene Identität, was wiederum die Beziehung sehr auf die Probe stellt und möglicherweise auch stark gefährdet.

Phasen der Verliebtheit: 4. Phase: Aufrichtigkeit

Nach der Assimilation stehen verliebte Paare vor der nächsten schweren Aufgabe, nämlich der Aufrichtigkeit. Hat man sich anfangs noch in ein besseres Licht gerückt, wird es nun Zeit die Masken fallen zu lassen und sein wahres Gesicht zu zeigen. Nun lernen die Partner auch die weniger schönen Seiten aneinander kennen.

Das erzeugt Angst und Stress, es kommt vermehrt zu Meinungsverschiedenheiten oder gar zu Streit. Diese psychische Belastung wirkt sich natürlich auch auf die Immunität aus, man wird anfälliger für Viren und fängt sich schneller eine Erkältung oder Grippe ein.

Phasen der Verliebtheit: 5. Phase: Stabilität

Das ist die fünfte und letzte Phase zum Beginn einer Liebesbeziehung. Die Partner haben sich nun besser kennengelernt und wissen nun endgültig übereinander Bescheid. Man hat sich gegenseitig getestet und für gut befunden und sich entschlossen, das man weiterhin zusammenbleiben möchte. 

Die Emotionen haben sich etwas beruhigt, alles normalisiert sich und Stabilität kehrt ein. Man ist weder übertrieben euphorisch noch sonderlich ängstlich, sondern fühlt sich in der Beziehung sicher und ist einfach nur glücklich und zufrieden.