Viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen?

Wir sind alle Menschen und als solche haben wir auch unsere Probleme. Die meisten Probleme sind jedoch „hausgemacht“, Schüchternheit zum Beispiel. Man sieht irgendwo einen interessanten Menschen und dieser Mensch gefällt einem sehr. Man hat mit dieser Person möglicherweise schon den einen oder anderen Blickkontakt ausgetauscht und würde sie auch gerne ansprechen, doch aus irgendeinem unerklärlichem Grund schafft man das nicht!

Man schafft es einfach nicht seinen Mut zusammenzunehmen, hinzugehen und irgendwas zu sagen. Es ist wie, als ob man eine Blockade im Kopf hat die einen geradezu lähmt. Man wartet einige Sekunden, aus Sekunden werden Minuten und dann ist die Person ist weg. Man geht deprimiert nach Hause, ist unglaublich traurig und ärgert sich über sich selbst, denn man ist viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen.

Viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen – was tun?

Ist man viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen, dann ist es folglich auch ungleich schwerer einen Partner zu finden, oder überhaupt neue Leute kennenzulernen. Man beraubt sich praktisch selbst seiner Chancen und im Prinzip weiß man das auch ganz genau. Man sucht verzweifelt nach Mitteln und Wegen um die eigene Schüchternheit abzulegen und offener zu werden um auf andere Menschen zugehen zu können, aber wie?

Wie entsteht Schüchternheit?

Zunächst einmal ist es ganz hilfreich, sich etwas genauer mit dem Thema Schüchternheit auseinanderzusetzen. Warum sind wir überhaupt schüchtern? Wie entsteht die extreme Schüchternheit, die uns so hemmt und uns daran hindert auf andere Menschen zu zugehen, mit ihnen zu flirten oder ihnen einfach zu sagen, dass sie uns gefallen und wir sie gerne näher kennenlernen würden? Nun dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Die Schüchternheit liegt uns teilweise in den Genen, denn sie ist eine Art angeborene Vorsichtsmaßnahme. Vor Millionen von Jahren lebten unsere Urahnen in Stämmen und kleinen Gruppen zusammen. Man kannte sich untereinander und Fremde konnten gefährlich werden, von daher begegnete man ihnen grundsätzlich sehr misstrauisch oder gar feindselig. Im Prinzip hat sich daran bis heute nicht viel geändert. Hinzu kommt noch, dass viele Eltern ihren Kindern beibringen, dass man Fremde nicht ansprechen und auch nicht mit ihnen reden soll.

Schüchternheit ist auch anerzogen

Man soll sich immerzu ruhig und brav verhalten und bloß nicht auffallen. Toll!Bekommt man das über die gesamte Kindheit hinweg ständig eingetrichtert, dann ist es natürlich auch nicht weiter verwunderlich, wenn man dieses anerzogene Verhalten auch mit ins Erwachsenenalter übernimmt. Ist man allerdings zu schüchtern um jemanden anzusprechen, kann man die Schuld dafür nicht komplett auf seine indirekten oder direkten Vorfahren wie die Urahnen oder Eltern abwälzen, das wäre zu einfach und außerdem würde es einem auch nichts bringen.

Sind Menschen viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen, dann liegt das in erster Linie an einem einzigen Grund und der lautet: Angst! Angst ist menschliches Grundgefühl und eigentlich etwas Gutes, denn Angst warnt uns nämlich vor Gefahren und versetzt unseren Körper und unsere Sinne in erhöhte Alarmbereitschaft und sichert somit unser Überleben. Doch muss man Angst um sein Leben haben, wenn man jemanden ganz nett anspricht? Nein, muss man logischerweise nicht, denn es besteht definitiv keine Gefahr, also ist in diesem Falle unsere Angst irrational und quasi nichts anderes als ein Fehlalarm.

Ist man allerdings viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen, dann wird man von anderen Ängsten geplagt, und zwar von seinen eigenen. Im Grunde genommen hat man einfach nur Angst vor Ablehnung oder man hat Angst sich in den Augen des Anderen zu blamieren oder in aller Öffentlichkeit eine peinliche Situation erleben zu müssen. Oftmals sind es auch Minderwertigkeitsgefühle, die dafür sorgen, dass man sich im Vergleich zu anderen Menschen als nicht gleichwertig ansieht und deswegen nicht den nötigen Mut für einen kleinen Flirt aufbringen kann. Vieles ist also nur eine Frage des Selbstwertgefühls und des eigenen Selbstbewusstseins.

Der beste Tipp gegen Schüchternheit

Es gibt unzählige gute Tipps, die einem dabei helfen können die eigene Schüchternheit zu überwinden. Es wurden Unmengen von Büchern und Ratgebern darüber geschrieben und wer will, kann sogar ein Seminar gegen Schüchternheit besuchen. Doch wer soll sich das alles behalten? Je mehr man über etwas nachdenkt, anstatt es einfach zu tun, desto mehr verkrampft man und desto größer wird folglich auch die Angst davor. Sind Sie viel zu schüchtern um jemanden anzusprechen, dann sollten Sie alle Tipps & Ratschläge die Sie bisher erhalten haben einfach vergessen und sich an einem sehr effektiven Beispiel aus dem Tierreich orientieren, nämlich an – Katzen.

Zu schüchtern um jemanden anzusprechen? Werden Sie zur Katze!

Menschen lieben Katzen, denn Katzen sind sehr verschmuste Tiere. Menschen sind nicht minder verschmust, dennoch erhalten sie von ihren Mitmenschen nicht mal einen Bruchteil der zahlreichen Schmuseeinheiten, der Katzen zu teil wird. Katzen können zwar wie Menschen auch Angst vor anderen Menschen haben, doch im Großen und Ganzen lernen Katzen permanent neue Menschen kennen und jetzt fragen Sie sich mal warum? Ganz einfach, sie gehen auf direktem Wege auf sie zu, miauen dabei irgendwas Nettes und genießen anschließend ihre Streicheleinheiten.

Katzen sind offensiv und haben keine Hemmungen und dafür werden sie auch belohnt. Im übertragenen Sinne bedeutet das also, dass man gar nicht erst großartig darüber nachdenken sollte, wie man jemanden am besten anspricht oder was alles passieren könnte. Nicht nachdenken, sondern einfach machen! Stellen Sie sich in dem Moment einfach vor, sie wären eine sprechende, verschmuste Katze! Die schickt doch keiner weg und selbst wenn, der Katze macht das nicht viel aus, denn sie findet vielleicht nicht unbedingt an diesem, doch spätestens am nächsten Tag garantiert jemanden, der sie mag und ausgiebig streicheln tut.