Unbeliebte Menschen: Das sind die Gründe für Unbeliebtheit

Es mag wohl stimmen, dass man die wahre Größe eines Mannes an der Anzahl seiner Feinde erkennen kann. Doch Freunde wird man sich als feindseliger Mensch kaum machen und das ist doch das, was sich jeder Mensch insgeheim wünscht: Echte Freunde und einen großen Freundeskreis!Manche haben das, manche nicht. Niemand ist gerne alleine und der Mensch ist auch gar nicht dafür geschaffen. Wer beliebt ist, hat in der Regel keine Probleme damit Freunde zu finden. Ist man unbeliebt, sieht`s schon anders aus. Unbeliebte Menschen haben keine oder nur sehr wenige Freunde, der Grund liegt mit der Unbeliebtheit schlussendlich auch auf der Hand. Doch wie kommt es dazu, was macht Menschen eigentlich unbeliebt?

Unbeliebte Menschen – was sind die Gründe?

Insgeheim wissen unbeliebte Menschen natürlich auch, dass sie unbeliebt sind. Was sie allerdings oftmals nicht wissen, ist der Grund, warum sie eigentlich unbeliebt sind. Sie stellen sich die Frage: „Warum bin ich unbeliebt?“ und wissen keine Antwort darauf, dabei liegt die Antwort in ihnen selbst. Unbeliebte Menschen sind deshalb unbeliebt, weil sie aufgrund ihres Verhaltens selber daran schuld sind, so einfach ist das! Unsere Mitmenschen, sprich unsere Umwelt reflektiert nämlich immer unser eigenes Ego. Wir ernten also auch beim Grad unserer Beliebtheit  genau das, was wir zuvor säen. Allerdings hängen Beliebtheit oder Unbeliebtheit nicht ausschließlich von unserem Verhalten ab, es gibt noch so einige weitere Faktoren, die maßgebend dafür sind ob wir anderen sympathisch oder unsympathisch erscheinen.

Schöne Menschen sind in der Regel viel beliebter

Der Mensch nimmt seine Umwelt mit seinen 5 Sinnesorganen wahr. Er hört mit den Ohren, riecht mit der Nase, schmeckt mit der Zunge, fühlt mit der Haut und er sieht die Dinge mit seinen Augen. Durch die Sinnesorgane nimmt der Mensch andauernd Reize wahr und schickt diese Informationen fortlaufend an sein Gehirn, wo sie verarbeitet und ausgewertet werden. Treffen wir einen gut riechenden und ebenso toll aussehenden Menschen mit einer angenehmen Stimme, wertet unser Gehirn diese Begegnung als positiv aus. Entpuppt sich diese Person darüber hinaus auch noch als freundlicher, angenehmer Gesprächspartner mit Sinn für Humor, dann finden wir diese Person sehr ansprechend und sympathisch. Der Eindruck ist also positiv und dieser Mensch hat folglich alle Anlagen, um bei seinen Mitmenschen beliebt zu sein. Man kann es auch durchaus pauschalisieren, dass es schöne Menschen viel einfacher haben und bei ihren Mitmenschen weitaus beliebter sind als weniger schöne. Warum? Ganz einfach – niemand ist frei von Vorurteilen und so wie wir negative Vorurteile haben, so haben wir auch positive Vorurteile. Zahlreiche Studien belegen, dass wir automatisch von den äußeren Attributen eines Menschen Rückschlüsse auf seine charakterlichen Eigenschaften schließen.

Unbeliebte Menschen fallen oft durch Selbstlob auf

Beliebt zu sein ist zwar ein erstrebenswertes Ziel, doch wenn man zu krampfhaft versucht die Beliebtheit seiner Mitmenschen zu gewinnen erreicht man höchstens genau das Gegenteil davon. Manche glauben, dass sie beliebter werden, wenn sie andere beeindrucken, sei es durch besondere Leistungen oder irgendwelche Luxusgüter oder Statussymbole. Dadurch bekommt man höchstens Anerkennung oder im besten Fall Bewunderung und erhascht sich vielleicht noch die eine oder andere Portion Neid mit dazu, keineswegs jedoch Beliebtheit. Unbeliebte Menschen versuchen oftmals auch sich bei anderen zu verkaufen. Sie loben sich ständig selbst über den grünen Klee und stellen ihr eigenes Licht permanent unter den Scheffel. Sie profilieren sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit und weisen immerzu darauf hin, was für tolle Menschen sie doch sind. Mal ehrlich – was soll das denn bringen? Wer sich so verhält macht sich nur noch unbeliebter als er ohnehin schon ist.

Die Kommunikationsfähigkeit ist sehr entscheidend

Es ist nun mal so, dass es Menschen gibt, die interessanter sind als andere. Interessante Menschen sind folglich auch viel beliebter als uninteressante Menschen, das ist eine einfache und logische Schlussfolgerung. Wenn man Menschen gerne zuhört und diese als gute Gesprächspartner erachtet, weil sie einem nicht ständig ins Wort fallen und in der Lage sind eine ansprechende Unterhaltung zu führen, weil sie witzig sind und einen auch mal zum Lachen bringen und auf gestellte Fragen gute Antworten haben und einem auch mal einen guten Rat geben können, dann trägt die gute Kommunikationsfähigkeit dieses Menschen viel zu seiner Beliebtheit bei. Unbeliebte Menschen zeichnen sich oftmals durch das genaue Gegenteil, nämlich eine schlechte Kommunikation aus. Sie sind schlichtweg uninteressant oder langweilig. Manchmal versuchen das zu kompensieren, indem sie zu viel reden und verbal eher auf Quantität als auf Qualität setzen und in ihren Endlosmonologen nie auf den Punkt kommen und ihr Umfeld langweilen. Humor ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Entweder hat man Humor oder man hat keinen. Es bringt absolut nichts, wenn man krampfhaft versucht witzig zu sein. Beliebter wird man dadurch nicht.

Die Menschen mögen positive Charaktere

Die Welt ist oftmals traurig genug und jeder hat trägt so seine Probleme mit sich herum. Der eine mehr der andere weniger, doch Probleme haben wir alle. Probleme sind belastend und mit negativen Gefühlen verknüpft und ebenso verknüpfen wir negative Menschen damit. Negative Menschen sind gleichwohl unbeliebte Menschen, niemand mag Trauerklöße oder umherwandelnde Jammerlappen, fröhliche Menschen hingegen schon viel eher! Wer gerne lacht und sich am Leben erfreut, wessen Augen strahlen und wer sich auch über die kleinen Dinge des Lebens freuen kann, anstatt sich über alles und jeden aufzuregen, wer einen Sinn für Humor hat und seine Mitmenschen zum Lachen bringen kann, gehört mit Sicherheit zu der Sorte Menschen die beliebter ist als andere.

Es gibt ein schönes indianisches Sprichwort, das besagt: „Trage die Mokassins eines Indianers einen Mond, lang bevor du über ihn urteilst“. Es ist ungemein hilfreich, wenn man über ausreichend Feingefühl besitzt und sich auch ein wenig in den anderen hineinversetzen kann. Jeder Mensch ist anders und nicht alles kommt bei jedem gleich gut an. Wer sein Gegenüber einigermaßen gut einschätzen und sich auf diese Person gut einstellen kann, gewinnt auch viel eher dessen Gunst als andersherum. Natürlich hat auch jeder Mensch Gefühle, sogar die Trampeltiere unter uns. Wer beliebt sein will, sollte zudem immer bestrebt sein seine Mitmenschen nicht zu verletzen und ein gewisses Maß an Sensibilität im Umgang miteinander an den Tag legen können.

Menschen haben nun mal schlechte und gute Charaktereigenschaften. Der eine hat mehr hiervon, der andere davon. Sture, rechthaberische, egoistische, geizige, aggressive, ignorante oder arrogante Charaktere brauchen sich nicht weiter zu wundern, wenn sie unbeliebte Menschen sind. Besserwisser mag man auch nicht unbedingt, ebenso sind solche unbeliebte Menschen, die permanent versuchen andere zu unterdrücken oder das Leben als Wettbewerb ansehen. Niemand ist besser als der andere und alle Menschen verdienen es mit Respekt behandelt zu werden, zumindest solange bis sie ihn nicht verspielt haben. Schlussendlich mögen es Menschen sehr, wenn man einfach „echt“ ist. In einer Zeit, in der sich jeder verstellt und bestrebt ist etwas oder jemand zu sein, der er nicht ist, ist die menschliche Authentizität zu einer echten Besonderheit geworden.