Die typischen Fehler am Anfang einer Beziehung

Man steht am Anfang einer Beziehung oder ist kurz davor. Vor lauter Glückshormonen würde man am liebsten die ganze Welt zu umarmen und man ist einfach nur gut gelaunt und blickt hoffnungsvoll der Zukunft entgegen. Klar, warum auch nicht? Es gibt nichts Schöneres, als verliebt zu sein und für den Moment gleichwohl nichts Schlimmeres, wenn eine Liebe ein abruptes Ende nimmt bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.

Damit das nicht passiert, sollte man die typischen „Anfängerfehler“ vermeiden, die viele Menschen besonders am Anfang einer Beziehung machen. Jede Eselei sucht einen, der sie begeht und es sind immer wieder die gleichen Fehler die Menschen bewusst oder unbewusst begehen und schlussendlich zur Trennung führen.

Das sollte am Anfang einer Beziehung tabu sein

Am Anfang einer Beziehung hat man sicherlich viele schönere und interessantere Themen, als über den Ex-Partner zu reden, das ist ein absolutes Tabuthema, außer man wird explizit danach gefragt. Dann kann man eine kurze, sachliche und vor allem ehrliche Antwort geben und nicht näher auf das Thema eingehen. Intime Details sollte man dabei für sich behalten und man rückt sich auch nicht unbedingt in ein besseres Licht, wenn man sich negativ über die ehemalige Liebe auslässt, im Gegenteil. Ex-Partner werden als solche bezeichnet, weil sie Teil der Vergangenheit sind und weil es vorbei ist. Punkt.

Auch wenn die Sexualität ein wichtiges Thema ist, sollte sie dennoch am Anfang einer Beziehung nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Warum? Ganz einfach. Intimität braucht Vertrauen und das muss erst wachsen und dazu braucht es Zeit. Es ist immer gut, sich erst besser kennenzulernen und nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Wer seinen neuen Partner nämlich gleich mit seinen intimsten Wünschen überfällt und ihm geradewegs seine speziellen Vorlieben im Bett äußert, könnte den Eindruck erwecken, dass es ihm gar nicht so sehr um eine feste Beziehung, sondern vielmehr um ein Abenteuer geht. Viele lassen sich darauf ein, keine Frage. Aber man darf nicht vergessen, dass man für das Bild, das man in den Augen des neuen Partners abgibt, schlussendlich selbst verantwortlich ist.

Apropos Bild. Da war doch was?

Viele freuen sich am Anfang einer Beziehung über die viele Aufmerksamkeit und das gesteigerte Interesse des neuen Partners an ihrer Person. Doch in ihrer Euphorie vergessen sie dabei gerne, dass sie sich auf einem Präsentierteller befinden und unter ständiger Beobachtung streng gemustert werden. Verständlich, schließlich will jeder mehr über seinen neuen Partner erfahren, also beobachtet man ihn genau und zieht aus seinen Schlussfolgerungen irgendwann eine Analyse, ob der gewonnene Gesamteindruck positiv oder negativ ist.

Authentische Menschen sind viel sympathischer. Zwar sollte man immer die Person bleiben, die man in Wirklichkeit ist und niemandem etwas vorspielen, allerdings sollte man sich Peinlichkeiten ersparen. Jeder hat eine andere Toleranzgrenze, was Peinlichkeiten betrifft. Manches kann man erzählen, manches sollte man jedoch lieber für sich behalten.

Private Probleme am Anfang einer Beziehung außen vor lassen

Jeder Mensch hat seine eigenen Probleme, der eine mehr, der eine weniger. Auch wenn das Päckchen, das man zu tragen hat, einem noch so schwer vorkommt und man seine Sorgen gerne mit seinem Partner teilen und mit ihm darüber reden möchte, sollte man es am Anfang einer Beziehung lieber nicht tun und es dabei langsam angehen lassen. Warum? Nun, das liegt auf der Hand. Nüchtern betrachtet sind Probleme etwas Negatives und niemand holt sich gerne Probleme ins Haus.

Hat man beispielsweise viele Schulden, so kann man das Thema kurz anschneiden, allerdings sollte man seine Probleme nicht zu den Problemen des neuen Partners machen. Auch wenn man in einer Beziehung füreinander da ist und sich gegenseitig hilft, am Anfang einer Beziehung sollte man seine privaten Probleme außen vor lassen und einfach die Zeit genießen, unvoreingenommen sein und positiv denkend den Dingen ihren Lauf lassen.