Darum wollen Männer keine unattraktive Frau

Ist man als Frau nicht sonderlich hübsch, sondern das Gegenteil davon und eine eher unattraktive Frau, dann sinken die Chancen der Männerwelt den Kopf zu verdrehen rapide nach unten. Manche Frauen geben den Männern dafür die Schuld. Sie trösten sich mit Floskeln, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegen würde und dass sowieso nur die inneren Werte zählen würden und, und und … Sie lügen sich selbst in die Tasche, denn im Grunde stellen sie sich permanent die Frage: „Warum wollen Männer keine unattraktive Frau haben?“

Wie definiert man eine unattraktive Frau?

Was ist schön und was ist hässlich? Wie unterscheidet man, was eine attraktive und was eine unattraktive Frau ist, wo sind denn da die Grenzen und wer setzt sie eigentlich fest? Die Grenzen der Attraktivität? Würde man näher auf das Thema eingehen, würde das vermutlich den Rahmen sprengen, dazu sind die Geschmäcker eben doch zu verschieden und bei so vielen Geschmäckern verschwimmen die Grenzen zwischen Schönheit und Hässlichkeit schnell und liegen möglicherweise sehr nahe oder gar meilenweit auseinander.

Dennoch gibt es einen allgemeingültigen Maßstab, denn was eine unattraktive Frau ist, legt eindeutig die Gesellschaft fest. Wenn die Mehrheit der Allgemeinheit der Meinung ist, jemand wäre hässlich, dann gilt diese Person als hässlich. Andersrum verhält es sich natürlich genauso. Daumen hoch, Daumen runter – das klingt zwar einleuchtend, ist aber dennoch irgendwie schrecklich ernüchternd, doch so ist es eben.

Auf die inneren Werte kommt es an

Ein altes Sprichwort besagt: Die äußeren Werte entscheiden, wer zusammenkommt und die inneren, wer zusammenbleibt“, da ist viel Wahres dran. Ist eine Frau aufgrund ihres Aussehens eher unattraktiv für Männer, dann versucht die unattraktive Frau dennoch zu punkten, indem sie auf ihre viel zitierten inneren Werte verweist. Mal ehrlich, was bleibt ihr denn auch anderes übrig? Ohne ein hohes Maß an guten ethischen Grundsätzen würde eine unattraktive Frau doch noch weniger Chancen haben und dessen ist sie sich in der Regel auch vollends bewusst.

Doch wer sagt denn, dass die „inneren Werte“ schöner Frauen zwangsläufig schlechter als die der hässlichen sein müssen? Meistens ist nämlich genau das Gegenteil der Fall. Im Allgemeinen werden schöne Menschen von den weniger schönen gerne als eingebildet oder arrogant wahrgenommen und ebenso bezeichnet. Warum? Nun, das liegt auf der Hand und lässt sich ganz einfach durch den hohen Neidfaktor erklären. Wenn ich es nicht schaffe, jemandem sein Niveau zu erreichen, dann versuche ich eben diese Person auf meines herunterzuziehen. Klar, das probiert man vergebens, doch zumindest hat man etwas versucht.

Attraktivität entscheidet sich im Gehirn

Ob bewusst oder unbewusst, wir alle haben Vorurteile. Wir nehmen unsere Umwelt durch unsere Sinne wahr und leiten unaufhörlich die Flut der gesammelten Informationen zur Verarbeitung an unser Gehirn weiter. Es ist nun mal so, dass wir attraktiven Menschen aufgrund ihres guten Aussehens viel eher gute charakterliche Eigenschaften zutrauen und ein gutes Aussehen viel eher mit positiven Attributen verknüpfen. Doch was hat das für Auswirkungen?

Die Auswirkungen sind, dass man schönen Menschen einfach mit viel mehr Freundlichkeit und Wertschätzung begegnet, resultierend daraus verfügen sie in der Regel auch über ein viel gesünderes Selbstbewusstsein und ein weitaus höheres Selbstwertgefühl. Sie erfahren weniger Demütigung und die Welt behandelt sie weitaus gerechter. Deswegen leiden sie auch nicht unter immensen Komplexen und sie werden auch nicht von ihnen gesteuert. Sie sind fröhlicher und zufriedener mit ihrem Leben und empfinden weitaus weniger Neid und Missgunst. Sie empfangen eine positive Resonanz und spiegeln das weiter.

Manch einer mag jetzt denken, das wäre ungerecht und vielleicht ist es das auch. Doch die Welt funktioniert nun mal nicht nach dem Gerechtigkeitsprinzip und Zufälle existieren auch nicht.Alles geschieht nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung und im Sinne der Kausalität. Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Thema. Warum sind die Männer bei Frauen so sehr auf Äußerlichkeiten bedacht und wollen deshalb keine unattraktive Frau?

Zwar sind Frauen viel eher dazu bereit bei der Partnerwahl guten Charaktereigenschaften zugunsten Abstriche beim Aussehen zu machen, doch Männer achten ebenso auf innere Werte, nur sind sie in ihrem Vorgehen etwas oberflächlicher und setzen bei einem guten Aussehen auch einen ebenso guten Charakter voraus. Natürlich spielt auch der Fortpflanzungstrieb eine große Rolle dabei. Mit einer unattraktiven Frau sehen sie ihre Chancen attraktive Nachkommen zu zeugen als weitaus geringer an.

Doch im Prinzip ist es doch ganz egal Mann oder Frau – hätte man die freie Auswahl bei seiner Partnerwahl, würden beide Geschlechter kaum Abstriche machen und sich weder beim Aussehen noch beim Charakter mit weniger zufriedengeben, als sie hätten haben können. Dem ist aber nicht so, denn wir haben alle unseren festen Marktwert und den kennen wir auch ganz genau! Also bleiben wir bei der Partnerwahl in unserer Kategorie und suchen uns einen Partner, der unseresgleichen entspricht.

Was bedeutet das für die unattraktive Frau?

Nüchtern betrachtet sehen auch nicht alle Männer aus wie Adonis, um genau zu sein die wenigsten. Viele Männer wollen zwar keine unattraktive Frau, doch sie sind aufgrund ihres eigenen Erscheinungsbilds bei ihrer Partnerwahl genauso eingeschränkt wie eine unattraktive Frau auch.

Also muss man Abstriche machen und sich als genau die Person akzeptieren, die man ist. Sich selber zu lieben ist eine Grundvoraussetzung, um auch von anderen Menschen geliebt zu werden. Wer gerne lacht, freundlich und authentisch ist, kommt viel sympathischer rüber und ist in den Augen anderer Menschen automatisch um einiges attraktiver!